Was 47 Schweizer:innen über ihr Budget erzählt haben
Wir haben 47 Gespräche geführt, ohne Prototyp, ohne Pitch. Nur die Frage, wie Menschen in der Schweiz ihr Geld tatsächlich im Blick behalten.
Das erste Muster: fast alle starten mit einer Tabelle. Das zweite: fast alle hören zwischen Monat drei und Monat fünf damit auf. Das dritte, und das war die Überraschung, fast niemand hört auf, weil ihm die Disziplin fehlt. Sie hören auf, weil das Nachtragen von Hand nichts zurückgibt.
Der Moment, in dem es kippt
In fast jedem Gespräch gab es einen Satz in dieser Form: "Ich habe gesehen, dass ich zu viel ausgebe, aber ich wusste nicht, was ich daraus machen soll." Eine Zahl ohne nächsten Schritt ist keine Information, sondern ein schlechtes Gewissen mit Nachkommastelle.
Das hat unsere Prioritäten gedreht. Nicht die Kategorisierung ist das Herz der App, sondern die Frage danach: reicht es, und wofür.